Happy Family

Samstag, 20. März 2010

Scheidungsmeerschweinchen

Der letzte Akt:
Heute brachte ich das letzte Gemeinsame zum Tierschutzhaus und konnte mich nicht mal richtig verabschieden.
Nachdem alles Sonstige schon längst geregelt ist - getrennte Lebensbereiche, Finanzielles, Kinder (naja - nicht ganz, das hat eine Eigendynamik) war das Meerschweinchen ein hartnäckiger Nachzügler:
Bisher war es die meiste Zeit in Obhut einer deutschen Studentin - in den Ferien war es bei uns und in Folge dann bei mir - aber nachdem die Studentin wieder zurück nach Deutschland ging, landete es wieder bei mir - allerdings ohne jede Abmachung.

Meine Tochter (die sich damals das Meerschwein wünschte) verlor schon lange das Interesse daran und alle Versuche, das Meerschwein in Obhut bei Bekannten von Bekannten bzw. zu meiner Ex zu bringen, scheiterten.
Also heute die (traurige) Fahrt zum Tierschutzhaus, über die Strasse, die ich auch immer benutzte, um zu meiner Exflamme zu kommen.
Vergangenheitsbewältigung Pur !
Das Gute daran:
Es gibt Scheidungshäuser (Häuser, die sich noch im Rohbau befinden und wo sich die Partner während des Baues trennen), Scheidungsautos und eben auch Scheidungstiere ...
Da bin ich also noch gut dran - obwohl ich Respekt vor dem Leben habe und diesen Weg alles andere als optimal sehe, war dies noch die beste Lösung für alle Beteiligten.
Der Worst Case bei Scheidungshäuser: ich hörte zuletzt eine Geschichte, wo ein Paar gemeinsam ein Haus bauten. Als das Haus fertig war und frisch bezogen wurde, entschloss sich die Frau - in Aussicht auf ein langweiliges Leben - sich vom Partner zu trennen. Gleichzeitig, wenn schon Veränderung, dann gründlich, kündigte sie ihren sicheren, aber langweiligen Job, zog in eine andere Stadt (Wien) bzw. unternahm eine längere Reise nach Indien.
Die Entscheidung dürfte für sie richtig gewesen sein, aber Schade um die Energie, die für den Hausbau notwendig war.
Vielleicht gilt auch hier das physikalische Gesetz - dass Energie nicht verschwindet, sondern sich nur verwandelt ...

Dienstag, 13. Oktober 2009

ch-ch-ch changes

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Wie heisst es ? alte Probleme werden durch neue ersetzt ?
Ähh - demnächst wird eine Katzenrubrik eöffnet

Freitag, 19. Dezember 2008

Abgründig

Ich lebe ja derzeit in einem (kleinen) Labyrinth, wo ich den Ausgang suchen muss.
Vielleicht befinden wir uns ja alle in einem Labyrinth, aber ich hatte noch nie so das Gefühl wie jetzt, dass dies auf mich zutrifft.
Es wechseln sich Situationen ab, die schön erscheinen, wo ich aber weiss, dass diese Schönheit nicht von Dauer, ohne Grundlage und Sinn sind - mit Situationen, die eher hässlich sind, die eine Grundlage haben und mehr der Wahrheit (?) entsprechen.
So kam ich (durch meine Frau) auf folgenden Kafka-Spruch, der eh ziemlich bekannt sein dürfte und in Ehestreitereien natürlich nicht angewandt wird:

Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen
Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich.
Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.

Da ich zunächst nicht das ganze Zitat wusste, googelte ich nach und entdeckte, dass dieser Spruch in einigen Blogs angeführt wird - dabei entdeckte ich auch folgendes Video:

Bisher war mir Stefan Sterzinger gänzlich unbekannt, weiss wer mehr von Ihm ? (Der Text von net gonz normal stammt übrigens von Armin Berg, einem Kollegen und Zeitgenossen von Karl Farkas)

Und meine Referenz an Missing You:

Es ist grausam zu schweigen, wenn man lieber schreien würde...
... zu hassen, obwohl man lieber lieben würde...
... zu bleiben, obwohl man lieber gehen würde...
... zu leben, obwohl man lieber sterben würde...

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Mäuse und Fahrräder

Jetzt bin ich heute tatsächlich wieder mit dem Rad zu meiner Arbeitsstätte gefahren. Ich dachte ja ursprünglich, dass ich das erst im Frühjahr wieder machen könnte, aber dieser warme Südostföhn macht es möglich.
Hebt auch ungemein die Stimmung, nachdem ich mich ja nach wie vor im Tal der Finsternis aufhalte.
Ich möchte dort allerdings nicht länger bleiben und hoffe, dass ich bald am Ende dieses Tales bin.
Dazu ein kleiner Film, wo jemand ein tolles (Flash-?)Video zum Bike-Song von Syd Barrett gestaltet hat (hehe).

Dienstag, 13. November 2007

VOIPEN

Wie schon zuletzt berichtet, konnte ich auf diesem Gebiet ja schon einen kleinen Sieg einfahren.
Jetzt scheint es so zu sein, dass das Werkl so funktioniert, wie ich es ursprünglich gar nicht zu hoffen wagte.
Ich wollte ja nur, dass die Familienmitglieder auf ihren Handys günstig erreichber sind. Das geht derzeit eben nur, wenn irgendein Flatratehandyvertrag abgeschlossen wird - Gespräche Festnetz-Handy sind halt noch immer wahnsinig teuer. Zusätzlich sollte eine (Gratis)-IP-Telefonnummer vorhanden sein, die sozusagen als Ersatz für das Festnetz für alle Familienmitglieder gilt und wo man selber günstig erreichbar ist.
D.h. ich habe zwei Provider, wobei der Handybetreiber auch einen VOIP-Dienst anbietet, so dass theoretisch die Handygespräche auch über das Schnurlostelefon und über das Internet geführt werden können.
Bis es aber einigermassen lief, dauerte es eine Weile. Das Handy musste die ganze Zeit eingeschaltet sein und bei einigen Experimenten war die Sprachqualität am IP-Telefon derart schlecht, dass ich öfters als einmal die Konfiguration ändern musste.
Jetzt können alle Gespräche über das Ip-Telefon geführt werden und Dank LiberailVoip, einem italienische Gratisdienst, auch empfangen werden.
Zusätzlich können Telefonregeln definiert werden, die wie ein LeastCostRouting funktionieren, Gespräche können weitergeleitet werden und wenn ein Telefonat für das Handy gedacht ist, läuten beide Telefone. Ich kann also beruhigt das Handy abdrehen oder nur dessen Walkman-Funktion nutzen. Na Bitte !
Für Verwirrung sorgte zuletzt noch die Einstellung, dass, wenn niemand abhebt, eine italienische Ansage kommt, dass derzeit unter due - cinque - otto - nove - tre - uno niemand erreichbar wäre. Aber auch das liess sich beheben.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass Libera il Voip gratis bleibt. Voxalot startete schließlich ähnlich - jetzt muss für den Premiumdienst (d.h. damit Gespräche auch empfangen werden können) eine kleine Fee bezahlt werden - und dass meine Italienischkentnisse sich verbessern werden - damit ich auch irgendwann die italienischen Spammails übersetzen kann ;-)

Dienstag, 4. September 2007

Daily Horror

Pünktlich zum Schulanfang fängt der Geschirrspüler an, grössere Wasserlacken in der Küche zu produzieren. Ein Leck im ABflussschlauch, Verstopfung ? Verdammt.
Da trifft es sich gut, dass ein Schulfreund von meinem Sohn beschlossen hat, den Schulanfang mit viel Alkohol zu feiern. Endergebnis ?
Er liegte bei uns auf der Couch im Wohnzimmer, wo Ihm speiübel ist und immer wieder bedauerte, dass D., mein Sohn, nichts dafür konnte. Sein Vater holte Ihn ab, der natürlich gar nicht von dem Spektakel erbaut war.
Fehlt nur noch die übliche Verstopfung in der Toilette, dann wäre der Daily Horror perfekt.

Samstag, 18. August 2007

Schutzengel ?

Das wird heute ein harter Tag, der meine "emotionale Intelligenz" herausfordern wird:
Es gibt wohl einen Fachausdruck für den Zustand einer Partnerschaft, wo sich die Beteiligten nichts mehr zu sagen haben und wenn, dann mit der Konsequenz, dass eine/r beleidigt oder verletzt ist - der grosse Rosenkrieg ausbleibt, aus Bequemlichkeit, aus Angst vor den Folgen, wegen der Kinder - und sich somit ein jahrzehntelanges Dahinwursteln ergibt. Möglicherweise hat das ja die Elterngeneration vorgelebt.

Jedenfalls heute, mitten hinein in diesen, meinen persönlichen Zustand, feiert die Schwiegermutter ein Familienfest. Anlass ist kein Geburtstag, sondern das 50-jährige Jubiläum ihrer Ausreise aus dem Ort, der ihr damals keine Geborgenheit mehr bieten konnte. Es werden wohl keine offenen Konflikte ausgetragen werden, dazu versucht man allzusehr "sich nicht zu verletzen" - siehe oben. Im harmoniesüchtigen Verdrängen sind wir ja sehr gut.
Dazu kommt heute der 16-jährige Sohn vom Frequency zurück. Grosszügig verzichtete die Schwiegermutter auf das Erscheinen meines Sohnes, was vielleicht auch besser ist, mich aber nicht von den Gedanken über die Auswirkungen des pubertierenden Treibens befreit.

Ich gebe ja zu, dass jugendliche, männliche Heranwachsende eine Spielwiese brauchen, wo sie ihre Grenzen austesten können. Hat es schon immer gegeben, in der einen oder anderen Form.
Vielleicht in besseren Bahnen gelenkt wie bei den Naturvölkern nach der Methode: wer überlebt, ist reif - erfahren - ein respektiertes Mitglied der Erwachsenen.
Da ist im Gegensatz dazu bei einem durchkommerzialisierten Rockfestival die Herausforderung, solange zu trinken, bis einem schlecht wird, eh freundlich und auch gesellschaftsadäquat.
Ich werd wahrscheinlich eher nicht von meinem Sohn erfahren, was war, was wird und überhaupt.
Was bleibt, ist das Vertrauen in die Grundintelligenz, dass dies hoffentlich nur eine Phase ist und alles gut wird - für meinen Sohn und für mich. So ähnlich wie mit den Schutzengeln, die kleinen Kinder und Betrunkenen beistehen, vielleicht stehen die ja auch älteren Herrschaften bei.

Mittwoch, 1. August 2007

Tourist in der eigenen Stadt

So Verwandtschaft abgefertigt. Noch eine Flughafenfahrt und dann ist es vorbei. Dachte nicht, dass es so anstrengend wird. Vielleicht waren es die Temperaturwechsel, die vielen Autofahrten oder das späte Schlafen gehen, aber genug ist genug.

riesenrad

Wurde ja auch selber gerupft wie eine Touristengans, wenn man all die Orte wie Riesenrad, Stephansturm und Schweizerhaus aufsucht.
Ich mach mal Pause in der Südsteiermark bis zum Wochenende, dann darf ich mich ja wieder den Mühen des Alltags unterziehen.

Dienstag, 31. Juli 2007

die Handy`s - Fluch und Segen

Verwandtschaftsbesuch: Mein Lieblingscousin und seine Frau und deren gemeinsame 15-jährige Tochter kamen aus Deutschland nach Wien.
Da es sich in der letzten Urlaubswoche zugetragen hat, dass die Freundin von M. - dem Lieblingsfreund von meinem 16-jährigen Sohn - ihn zu einem Fest einlud und in der Folge auch meinen Sohn, war ich nicht faul und fragte vorsichtig an, ob nicht auch die Tochter von meinem Cousin mitkommen könnte.
Natürlich gab es keine Einwände. Mein Sohn wollte sowieso mit und zu meiner Überraschung sagte auch L., die Tochter von meinem Cousin, zu.
Ich organisierte die Bahnkarten, da das 2-tägige Fest in der Nähe von Krems stattfand und brachte L. - kaum angekommen in WIen - und meinen Sohn zur Spittelau, wo sie gemeinsam mit M. nach Krems fuhren.
Vorher wurden einige Handynummern ausgetauscht, damit es auch ja zu keinerlei Pannen kommen könnte. Schliesslich kannte ja weder L. noch mein Sohn die örtlichen Begebenheiten.
Ich zeigte in der Zwischenzeit meinem Cousin und seiner Frau einen Nachmittag lang verschiedene Sehenswürdigkeiten von Wien, wie z.B. die Katakomben, um dann vom Cafe Korb aus dann doch wieder mal mit meinen Sohn zu telefonieren. Sie müssten ja schon längst am Nachhauseweg sein. Zu meiner Begeisterung sagte er, das er schon mit L. im Zug sei und bald beim Franz Josefs Bahnhof ankommen werde.
Ich gab durch, dass er dort mit L. warten sollte, wir würden Ihn dort abholen.

WIr fuhren zum Franz Josefs Bahnhof: von meinem Sohn und L. keine Spur. Ich versuchte meinen Sohn per Handy zu erreichen: Handyakku ist leer. Der Akku vom Handy meiner Tochter war ebenso leer. Anruf zuhause: niemand anwesend. In der Zwischenzeit versuchte mein Cousin L. per Handy zu erreichen: von L. kein Lebenszeichen.
Hat mein Sohn etwas missverstanden ?
Fahrt zur Spittelau, wo er eingestiegen ist: auch dort ist von den beiden nichts zu sehen.
Ich spürte, dass etwas Panik in meinem Cousin hochstieg. Ich selbst erinnerte mich an unliebsame Bahnhofssituationen.
Beim letzten Gespräch erwähnte mein Sohn anstelle Franz Josefs Bahnhof den Franz Jonas Bahnhof(?): vielleicht sind sie durch mehrmaliges Umsteigen jetzt am Franz Jonas Platz ? Wir fuhren dorthin. In der Zwischenzeit vesuchte mein Cousin erfolglos, seine Tochter anzurufen.
Panik steigt weiter - ich erinnerte mich an das Lied von Wir sind Helden endlich ein Grund zur Panik.Und Los.
Wir fuhren schlussendlich nach Hause: wer war dort ? die beiden gelangweilt und übermüdet.
Mein Sohn und L. sind schon in Heiligenstadt ausgestiegen und sind aus eigenen Stücken nach Hause gefahren. Versuchte zwar mich zu erreichen, was aber nicht klappte, weil mein Akku ja leer war. Auch L.`s Akku war leer, so dass mein Cousin sie nicht erreichen konnte.
Wenigstens ist nichts passiert und ein spürbar grosser Stein ist meinem Cousin vom Herzen gefallen.
Ich fürchte, an derlei Aktionen werde ich mich gewöhnen müssen.
Das Fest ? war von der freiwilligen Feuerwehr SoundSo. Zwecks Steuerung des Alkoholkonsums bekamen die jungen Leute verschiedenfärbige Bänder, womit das Alter festgestellt werden konnte.
Na wenn es weiter nichts ist.

Freitag, 27. Juli 2007

Urlaub mit (bei) Freunde(n)

Nach einigen Tagen in Kroatien verbrachte ich auch mit meinen Kindern und zwei befreundeten Familien paar Tage in Kärnten.
Dabei stellte ich mir öfters die Frage: "was mache ich nur falsch ?"
Gibt es tatsächlich das berühmte, heile Familienglück ? Seltsam - ich vermisse, glaube ich, bei meiner Familie da einiges.

Freund M. meinte aber, dass dies bei Familie S. nur vorgetäuscht wäre und im Hintergrund schwere familiäre Probleme vorhanden wären. Dies wäre ersichtlich an den Vater-Sohn Konflikten, die in schöner Regelmässigkeit auftreten und an der Tochter, die anscheinend immer ruhiger wird. (Zugegeben, die Familienanalyse ist alles andere als fundiert - Freund M. ist ein Meister des Vortäuschens heilen Familienglücks)

Bei beiden Familien lernten sich die Partner früh kennen und leben seitdem zusammen. Bei beiden Familien kamen zwei Kinder auf die Welt, die es mehr oder weniger gewohnt sind, ihren Willen durchzusetzen.
Und das Schlimme ist: ich fahre mit den Vätern und Ihren 16-jährigen Söhnen demnächst zum Zelten auf einen Campingplatz, wo dann die Konflikte in einer Heftigkeit ausgetragen werden, wo ich mir wieder denken kann: "was mache ich oder mein Sohn richtig ? "

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