Happy Family

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Mäuse und Fahrräder

Jetzt bin ich heute tatsächlich wieder mit dem Rad zu meiner Arbeitsstätte gefahren. Ich dachte ja ursprünglich, dass ich das erst im Frühjahr wieder machen könnte, aber dieser warme Südostföhn macht es möglich.
Hebt auch ungemein die Stimmung, nachdem ich mich ja nach wie vor im Tal der Finsternis aufhalte.
Ich möchte dort allerdings nicht länger bleiben und hoffe, dass ich bald am Ende dieses Tales bin.
Dazu ein kleiner Film, wo jemand ein tolles (Flash-?)Video zum Bike-Song von Syd Barrett gestaltet hat (hehe).

Dienstag, 13. November 2007

VOIPEN

Wie schon zuletzt berichtet, konnte ich auf diesem Gebiet ja schon einen kleinen Sieg einfahren.
Jetzt scheint es so zu sein, dass das Werkl so funktioniert, wie ich es ursprünglich gar nicht zu hoffen wagte.
Ich wollte ja nur, dass die Familienmitglieder auf ihren Handys günstig erreichber sind. Das geht derzeit eben nur, wenn irgendein Flatratehandyvertrag abgeschlossen wird - Gespräche Festnetz-Handy sind halt noch immer wahnsinig teuer. Zusätzlich sollte eine (Gratis)-IP-Telefonnummer vorhanden sein, die sozusagen als Ersatz für das Festnetz für alle Familienmitglieder gilt und wo man selber günstig erreichbar ist.
D.h. ich habe zwei Provider, wobei der Handybetreiber auch einen VOIP-Dienst anbietet, so dass theoretisch die Handygespräche auch über das Schnurlostelefon und über das Internet geführt werden können.
Bis es aber einigermassen lief, dauerte es eine Weile. Das Handy musste die ganze Zeit eingeschaltet sein und bei einigen Experimenten war die Sprachqualität am IP-Telefon derart schlecht, dass ich öfters als einmal die Konfiguration ändern musste.
Jetzt können alle Gespräche über das Ip-Telefon geführt werden und Dank LiberailVoip, einem italienische Gratisdienst, auch empfangen werden.
Zusätzlich können Telefonregeln definiert werden, die wie ein LeastCostRouting funktionieren, Gespräche können weitergeleitet werden und wenn ein Telefonat für das Handy gedacht ist, läuten beide Telefone. Ich kann also beruhigt das Handy abdrehen oder nur dessen Walkman-Funktion nutzen. Na Bitte !
Für Verwirrung sorgte zuletzt noch die Einstellung, dass, wenn niemand abhebt, eine italienische Ansage kommt, dass derzeit unter due - cinque - otto - nove - tre - uno niemand erreichbar wäre. Aber auch das liess sich beheben.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass Libera il Voip gratis bleibt. Voxalot startete schließlich ähnlich - jetzt muss für den Premiumdienst (d.h. damit Gespräche auch empfangen werden können) eine kleine Fee bezahlt werden - und dass meine Italienischkentnisse sich verbessern werden - damit ich auch irgendwann die italienischen Spammails übersetzen kann ;-)

Dienstag, 4. September 2007

Daily Horror

Pünktlich zum Schulanfang fängt der Geschirrspüler an, grössere Wasserlacken in der Küche zu produzieren. Ein Leck im ABflussschlauch, Verstopfung ? Verdammt.
Da trifft es sich gut, dass ein Schulfreund von meinem Sohn beschlossen hat, den Schulanfang mit viel Alkohol zu feiern. Endergebnis ?
Er liegte bei uns auf der Couch im Wohnzimmer, wo Ihm speiübel ist und immer wieder bedauerte, dass D., mein Sohn, nichts dafür konnte. Sein Vater holte Ihn ab, der natürlich gar nicht von dem Spektakel erbaut war.
Fehlt nur noch die übliche Verstopfung in der Toilette, dann wäre der Daily Horror perfekt.

Samstag, 18. August 2007

Schutzengel ?

Das wird heute ein harter Tag, der meine "emotionale Intelligenz" herausfordern wird:
Es gibt wohl einen Fachausdruck für den Zustand einer Partnerschaft, wo sich die Beteiligten nichts mehr zu sagen haben und wenn, dann mit der Konsequenz, dass eine/r beleidigt oder verletzt ist - der grosse Rosenkrieg ausbleibt, aus Bequemlichkeit, aus Angst vor den Folgen, wegen der Kinder - und sich somit ein jahrzehntelanges Dahinwursteln ergibt. Möglicherweise hat das ja die Elterngeneration vorgelebt.

Jedenfalls heute, mitten hinein in diesen, meinen persönlichen Zustand, feiert die Schwiegermutter ein Familienfest. Anlass ist kein Geburtstag, sondern das 50-jährige Jubiläum ihrer Ausreise aus dem Ort, der ihr damals keine Geborgenheit mehr bieten konnte. Es werden wohl keine offenen Konflikte ausgetragen werden, dazu versucht man allzusehr "sich nicht zu verletzen" - siehe oben. Im harmoniesüchtigen Verdrängen sind wir ja sehr gut.
Dazu kommt heute der 16-jährige Sohn vom Frequency zurück. Grosszügig verzichtete die Schwiegermutter auf das Erscheinen meines Sohnes, was vielleicht auch besser ist, mich aber nicht von den Gedanken über die Auswirkungen des pubertierenden Treibens befreit.

Ich gebe ja zu, dass jugendliche, männliche Heranwachsende eine Spielwiese brauchen, wo sie ihre Grenzen austesten können. Hat es schon immer gegeben, in der einen oder anderen Form.
Vielleicht in besseren Bahnen gelenkt wie bei den Naturvölkern nach der Methode: wer überlebt, ist reif - erfahren - ein respektiertes Mitglied der Erwachsenen.
Da ist im Gegensatz dazu bei einem durchkommerzialisierten Rockfestival die Herausforderung, solange zu trinken, bis einem schlecht wird, eh freundlich und auch gesellschaftsadäquat.
Ich werd wahrscheinlich eher nicht von meinem Sohn erfahren, was war, was wird und überhaupt.
Was bleibt, ist das Vertrauen in die Grundintelligenz, dass dies hoffentlich nur eine Phase ist und alles gut wird - für meinen Sohn und für mich. So ähnlich wie mit den Schutzengeln, die kleinen Kinder und Betrunkenen beistehen, vielleicht stehen die ja auch älteren Herrschaften bei.

Mittwoch, 1. August 2007

Tourist in der eigenen Stadt

So Verwandtschaft abgefertigt. Noch eine Flughafenfahrt und dann ist es vorbei. Dachte nicht, dass es so anstrengend wird. Vielleicht waren es die Temperaturwechsel, die vielen Autofahrten oder das späte Schlafen gehen, aber genug ist genug.

riesenrad

Wurde ja auch selber gerupft wie eine Touristengans, wenn man all die Orte wie Riesenrad, Stephansturm und Schweizerhaus aufsucht.
Ich mach mal Pause in der Südsteiermark bis zum Wochenende, dann darf ich mich ja wieder den Mühen des Alltags unterziehen.

Dienstag, 31. Juli 2007

die Handy`s - Fluch und Segen

Verwandtschaftsbesuch: Mein Lieblingscousin und seine Frau und deren gemeinsame 15-jährige Tochter kamen aus Deutschland nach Wien.
Da es sich in der letzten Urlaubswoche zugetragen hat, dass die Freundin von M. - dem Lieblingsfreund von meinem 16-jährigen Sohn - ihn zu einem Fest einlud und in der Folge auch meinen Sohn, war ich nicht faul und fragte vorsichtig an, ob nicht auch die Tochter von meinem Cousin mitkommen könnte.
Natürlich gab es keine Einwände. Mein Sohn wollte sowieso mit und zu meiner Überraschung sagte auch L., die Tochter von meinem Cousin, zu.
Ich organisierte die Bahnkarten, da das 2-tägige Fest in der Nähe von Krems stattfand und brachte L. - kaum angekommen in WIen - und meinen Sohn zur Spittelau, wo sie gemeinsam mit M. nach Krems fuhren.
Vorher wurden einige Handynummern ausgetauscht, damit es auch ja zu keinerlei Pannen kommen könnte. Schliesslich kannte ja weder L. noch mein Sohn die örtlichen Begebenheiten.
Ich zeigte in der Zwischenzeit meinem Cousin und seiner Frau einen Nachmittag lang verschiedene Sehenswürdigkeiten von Wien, wie z.B. die Katakomben, um dann vom Cafe Korb aus dann doch wieder mal mit meinen Sohn zu telefonieren. Sie müssten ja schon längst am Nachhauseweg sein. Zu meiner Begeisterung sagte er, das er schon mit L. im Zug sei und bald beim Franz Josefs Bahnhof ankommen werde.
Ich gab durch, dass er dort mit L. warten sollte, wir würden Ihn dort abholen.

WIr fuhren zum Franz Josefs Bahnhof: von meinem Sohn und L. keine Spur. Ich versuchte meinen Sohn per Handy zu erreichen: Handyakku ist leer. Der Akku vom Handy meiner Tochter war ebenso leer. Anruf zuhause: niemand anwesend. In der Zwischenzeit versuchte mein Cousin L. per Handy zu erreichen: von L. kein Lebenszeichen.
Hat mein Sohn etwas missverstanden ?
Fahrt zur Spittelau, wo er eingestiegen ist: auch dort ist von den beiden nichts zu sehen.
Ich spürte, dass etwas Panik in meinem Cousin hochstieg. Ich selbst erinnerte mich an unliebsame Bahnhofssituationen.
Beim letzten Gespräch erwähnte mein Sohn anstelle Franz Josefs Bahnhof den Franz Jonas Bahnhof(?): vielleicht sind sie durch mehrmaliges Umsteigen jetzt am Franz Jonas Platz ? Wir fuhren dorthin. In der Zwischenzeit vesuchte mein Cousin erfolglos, seine Tochter anzurufen.
Panik steigt weiter - ich erinnerte mich an das Lied von Wir sind Helden endlich ein Grund zur Panik.Und Los.
Wir fuhren schlussendlich nach Hause: wer war dort ? die beiden gelangweilt und übermüdet.
Mein Sohn und L. sind schon in Heiligenstadt ausgestiegen und sind aus eigenen Stücken nach Hause gefahren. Versuchte zwar mich zu erreichen, was aber nicht klappte, weil mein Akku ja leer war. Auch L.`s Akku war leer, so dass mein Cousin sie nicht erreichen konnte.
Wenigstens ist nichts passiert und ein spürbar grosser Stein ist meinem Cousin vom Herzen gefallen.
Ich fürchte, an derlei Aktionen werde ich mich gewöhnen müssen.
Das Fest ? war von der freiwilligen Feuerwehr SoundSo. Zwecks Steuerung des Alkoholkonsums bekamen die jungen Leute verschiedenfärbige Bänder, womit das Alter festgestellt werden konnte.
Na wenn es weiter nichts ist.

Freitag, 27. Juli 2007

Urlaub mit (bei) Freunde(n)

Nach einigen Tagen in Kroatien verbrachte ich auch mit meinen Kindern und zwei befreundeten Familien paar Tage in Kärnten.
Dabei stellte ich mir öfters die Frage: "was mache ich nur falsch ?"
Gibt es tatsächlich das berühmte, heile Familienglück ? Seltsam - ich vermisse, glaube ich, bei meiner Familie da einiges.

Freund M. meinte aber, dass dies bei Familie S. nur vorgetäuscht wäre und im Hintergrund schwere familiäre Probleme vorhanden wären. Dies wäre ersichtlich an den Vater-Sohn Konflikten, die in schöner Regelmässigkeit auftreten und an der Tochter, die anscheinend immer ruhiger wird. (Zugegeben, die Familienanalyse ist alles andere als fundiert - Freund M. ist ein Meister des Vortäuschens heilen Familienglücks)

Bei beiden Familien lernten sich die Partner früh kennen und leben seitdem zusammen. Bei beiden Familien kamen zwei Kinder auf die Welt, die es mehr oder weniger gewohnt sind, ihren Willen durchzusetzen.
Und das Schlimme ist: ich fahre mit den Vätern und Ihren 16-jährigen Söhnen demnächst zum Zelten auf einen Campingplatz, wo dann die Konflikte in einer Heftigkeit ausgetragen werden, wo ich mir wieder denken kann: "was mache ich oder mein Sohn richtig ? "

Freitag, 20. Juli 2007

...

Dauert halt immer seine Zeit, bis man "angekommen" ist.
Aber selbst meine hypernervoese Familie kommt irgendwann zur Ruhe. Bis sie einsieht, dass andauerndes Rennen gegen Waende nichts bringt, muessen paar Tage vergehen. Jetzt surfen wir mit der mediterranen Hitze mit, bleiben bis spaet in der Nacht auf und hin und wieder springen wir ins Wasser. Besonders liebe ich aber die Mittagshitze. Die Geschaefte sind zu, es herrscht eine bleierne Stille ueber der Stadt, nichts bewegt sich ausser paar Eidechsen und einige, wenige Touristen.

galeb2

Wir sind auch Touristen, klar. Ich bin ja auch Tourist in der eigenen Stadt ;-)

Dienstag, 10. Juli 2007

In the summertime

So wie es ausschaut, werde ich die nächsten Tage im Süden am Meer verbringen.

krk

Mit allem, was man sich vorstellen kann - möglicherweise mit:

  • mit km-langen Staus in der Autoschlange
  • explosiven Familienzwistigkeiten
  • Nepp und Tourismuswahnsinn
aber auch mit:
  • den Tag locker beginnen
  • ein Gefühl für Familienzusammengehörigkeit zu entwickeln
  • wieder daheim zu sein - bei den Sternen, bei der Sonne und dem Meer
Vielleicht geht mir ja das "bloggen" ab - ein Internetcafe wird sich wohl finden lassen - hier für Euch die Summertime ...

Donnerstag, 5. Juli 2007

schuld sind ja immer nur die anderen

Ich weiss nicht, ob das jetzt so interessant ist, aber wer kennt das nicht ?

ksl-ro-streit-f12ksl-ro-streit-m14ksl-ro-streit-f32

  • Die Tochter verliert die Digikamera, die sie sich in einem unbemerkten Moment von mir ausgeborgt hat
  • der liebe Sohn erweitert seine soziale Kompetenzen nächtelang bei Computerspielen und irgendwelchen Filmen
  • die liebe Gemahlin erleidet einen Nervenzusammenbruch, da sie erkennt, dass ein finazielles Desaster bevorsteht
Der verrückte Professor hat ja nicht ganz die Fähigkeiten, ausgleichend zu wirken, immer freundlich zu sein und über den Dingen zu stehen.
Kurz und gut, Zeit sich gegenseitig die Arschkarten zuzuwerfen, die da Klaus Sievers entworfen hat. Oder sollte nicht doch eher ein Sandsack angeschafft werden, um den Aggressionsabbau zu kanalisieren ?
Vielleicht sollte ich mir endlich auch dieses Buch besorgen (ha, wozu gibt es Büchereien ? ) ? Weiss zwar nicht, ob es hilft, aber immerhin, wenn Verhaltensmuster erkennbar sind, so kann damit vielleicht auch besser umgegangen werden.
Übrigens wird der Stoff von Leander Haussmann gerade verfilmt. Da freue ich mich schon auf den Kinostart, der ebenfalls im Herbst sein soll.
Auf den Kommentar hin, dass muss ja alles ganz schön anstrengend sein kann ich nur sagen "wenigstens ist es nicht langweilig" und weiters: unsere Perfektion ist, nicht perfekt zu sein.

A q u a r i u m

Perlentaucher u.a.

MyClock

today is the day

Today is the greatest Day I've ever known Can't live for tomorrow, Tomorrow's much too long I'll burn my eyes out Before I get out I wanted more Than life could ever grant me Bored by the chore Of saving face Today is the greatest Day I've ever known Can't wait for tomorrow I might not have that long I'll tear my heart out Before I get out Pink ribbon scars That never forget I tried so hard To cleanse these regrets My angel wings Were bruised and restrained My belly stings Today is Today is Today is The greatest day I want to turn you on I want to turn you on I want to turn you on I want to turn you Today is the greatest Today is the greatest day Today is the greatest day That I have ever really known

Mondphasen

CURRENT MOON

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