Arbeit

Donnerstag, 13. Januar 2011

Arbeitswelt

Ein bissl Usus in meiner Arbeitswelt ist es, zum Geburtstag Kuchen oder ähnliches den Kollegen und Kolleginnen zu spenden. Es gibt zwar keine Geschenke, aber der soziale Gedanke steht im Vordergrund und es wird auch höchst unterschiedlich ausgelegt. So gibt es Leute, die darauf überhaupt keinen Wert legen, andere werden durch sanften Druck daran erinnert und manche legen sich dabei mächtig ins Zeug.
Diesmal war ich dran und obwohl der Anlass bei mir schon etwas weiter zurückliegt, stellte ich mich der Situation, auch ein bisschen aus Neugierde, wie meine Kollegen und -innen darauf reagieren.

Das Ergebnis war auch ziemlich unterschiedlich: letztes Jahr liess ich es aufgrund der Liaison und dem turbulenten Ende mit meiner Arbeitskollegin P. ausfallen - diesmal dachte ich mir, komme was wolle - ich fühle mich gut ...

Natürlich war es für P. eine Herausforderung - sie nahm zwar daran teil, aber sie gratulierte nicht und sie brauchte einige Zeit, um sich mit der Situation zurecht zu finden. Ihre (scheinbar) verbündete Kollegin T. (das Arbeitstier, 40 kg Kampfgewicht) kam erst gar nicht bzw. gratulierte auch nicht, nur der überwiegend männliche Rest hielt die Konvention ein.
Überraschenderweise gratulierte eine Teilzeitsekretärin, die ich mir gegenüber eher skeptisch einstufte, sehr nett mit Wangenküsschen bzw. eine junge Studentin (gebürtige Ungarin, die gerade ihre Diplomarbeit schreibt) - die ich zunächst gar nicht einlud, sondern sie spontan bat, daran teilzunehmen - verströmte eine Freundlichkeit, die ich fast nicht ertrug, worauf es ein für mich doch insgesamt positives Ergebnis brachte.
Ich scheine der gutmütige, (leicht) verschlampte Kollege zu sein, der zwar die Umgebung öfters zum Kopfschütteln bringt und auch irgendwie "ausserhalb" steht, aber insgesamt werde ich nicht so abgelehnt, wie ich es mir manchmal vorstelle.
Eigentlich komme ich mit den meisten Menschen gut zurecht - die Radikalität bzw. das schizo-ähnliche Verhalten von P. wäre auch ein Sonderfall in meinem Leben - aber ich bin da skeptisch - ich kann fast nicht mehr zwischen mir und meiner Umwelt unterscheiden - irgendwie muss dies auch was mit mir zu tun haben ...

Mittwoch, 3. März 2010

Beatles oder Stones ?

Der running gag in meinem Büro:
Geschmäcker und Vorlieben sind bekanntlich verschieden und das betrifft auch die Tastatureinstellung an dem jeweiligen Personal Computer.
Wenn mein Lieblingskollege sich an meiner Tastatur zu schaffen macht, um mir irgendwas zu erklären, ärgert er sich immer fürchterlich, wenn er versucht, Zahlen einzugeben.
Er versucht dabei immer. im dafür vorgesehenen Zahlenblock der Tastatur zu tippen, was aber nicht funktioniert, da bei mir standardmässig der NumLock ausgeschaltet ist.
Ich gebe die Zahlen immer von den Schreibtasten ein, also dort, wo auch die Sonderzeichen sind.
Beim letzten Mal erklärte ich Ihm den Unterschied damit, dass es eben Fans von den Stones gibt und Fans von den Beatles und so ähnlich verhält es sich auch bei der Zahleneingabe auf einer Computertastatur,
Seitdem nennt sich der Zahlenblock rechts auf der Tastatur Rolling Stones und meine Zahleneingabe Beatles.
Und mich beschimpft er Beatle - wie diese Langhaarigen aus den 60ern - haha ... diese Gammler.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Paranoia Paradise

Was soll man davon halten ?
Vor kurzen glaubte ich noch. ich hätte zwei Eingebungen und jetzt schwindet mein Misstrauen dahin.
Es begann letzten Samstag. Es durchfuhr mich wie ein Blitz: natürlich muss die Ex-Flamme mich hassen, wenn ich Ihr materielle Gier unterstelle. Ich schrieb also in einem euphorisierten Zustand einen Brief, wo ich Ihre Motive reinen Herzens zuordnete und sie überhaupt ein geradliniger, ehrlicher Mensch sei, Fehler eingestand und mich entschuldigte.
Am nächsten Tag bedauerte ich den Brief. Der Stil war okay, aber man konnte fast schon Ironie dahinter vermuten.
Darauffolgend war es wieder umgekehrt. T., mir der die Exflamme guten Kontakt hat, strahlte mich Montags an, als hätte ich eine Heldentat begangen.
Mmmhh - die zweite Eingebung. Sollte sich P. nicht daran gehalten haben, diese Dinge bei sich zu behalten ?
Das würde einiges erklären: merkwürdiges Getuschel, ätzende Bemerkungen, etc ...
Sie verneinte mal die Frage, ob sie was weitergegeben habe.
Vielleicht spielt ja auch nur mein Verstand verrückt. Das wäre auch normal.

Freitag, 12. September 2008

wo soll das alles enden ?

Ich hab mir über den Sommer eine hübsche Leidenschaft angewöhnt. Sooft es ging, bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. 12 km, 4 Brückenrampen bewältigt plus einen 1 bis 2 km langen Schlussanstieg. Ziemlich verschwitzt bin ich da immer angekommen und mein erster Weg war: in den Keller zu einem Sanitärraum, um erstmals eine erfrischende Dusche zu nehmen.
Besonders witzig die Situation, wenn ich im Aufzug stand, noch dampfend und mit Schweissperlen auf der Stirn, und jemand steigt in irgend einem Stockwerk zu.
Das Heimfahren nach Büroschluss hatte dann in etwa soviel Bedeutung wie das berühmte I-Tüpfelchen.
Der Tag wurde morgens mein Freund, nur hin und wieder bin ich beim Heimradeln am Nachmittag von einer Regenwolke begossen worden.
Zumeist hatte ich meinen CD-Player mit, den ich morgens nach langen Überlegen fütterte - ich fuhr immer wie ein Teufel.
Nun neigt sich der Sommer dem Ende zu und ich frage mich, wie soll ich die 12 km im Herbst bewältigen ?
  • auf das Fahrrad verzichten und dösig mit dem Auto fahren stauen ?
  • eine regendichte Spezialkleidung kaufen und mit funktionierenden Batterien für die Fahrradbeleuchtung durchs dunkle Nass (oder nasse Dunkle) radeln ?
  • oder überhaupt gleich laufen ? (dafür wären mind. 1 1/2 Stunden inkl. Körperhyginie pro Weg zu veranschlagen)
Ich seh schon, das Autofahren macht keinen Spass und ohne Rad (auf dem Arbeitsweg) bricht meine Arbeitsmotivation komplett zusammen.
Wo soll das alles nur hinführen ?

Dienstag, 17. Januar 2006

Fertich

Das Jahr kann beginnen. Habe meine Pflicht, Kuchen in die Arbeit mitzubringen, für dieses Jahr erfüllt.
War gestern bis nach Mitternacht auf, um einen Nusskuchen und eine Linzer Torte zu fabrizieren und bin jetzt dementsprechend müde (aber glücklich). Sie schmeckten tatsächlich lecker - der Nusskuchen war vielleicht etwas "likörig", obwohl ich den Rezeptvorschlag, 250 ml Nusslikör zu verwenden, grob missachtete und nur 125 ml Amaretto nahm. Die Hälfte davon hätte wahrscheinlich auch genügt .
Ob es sehr den Geschmack beeinträchtigt hat, einen Fertigmürbteig zu verwenden, dessen Ablaufdatum 15.12.2005 lautete bzw. eine Vanilleschote mit einem Ablaufdatum so um 1998 ?
Ich geb zu, dass Mark der Vanilleschote war etwas schwärzlich, denke aber, dass schaut so immer so aus.
Verdammt, ich hätte ein Foto davon machen sollen.

Donnerstag, 15. September 2005

Heute morgen

nachdem ich heute die Kinder versorgte und danach ich mich selber frisch machte, kam mein gewohnter Weg zum Büro.
Einzige Entscheidungsmöglichkeit: Rad oder Auto. Rad wär mir ja prinzipiell lieber gewesen - vor allem zu dieser Jahreszeit - aber da es doch schon später war, wurde es Auto.
Dabei bemwerkte ich meine schwarzen Gedanken und meine pessimistische Grundeinstellung. Tatsächlich erwarte ich mir vor dem Herbst bzw. dem Winter nichts Gutes und ich muß mir was einfallen lassen, um nicht zu stark einer Herbstdepression zu verfallen.
Einen Tip habe ich bereits bekommen - im Vertrauen darauf, dass das Leben noch immer Schätze für mich bereit hält bzw. das Überich es mit mir gut meint, einfach Vertrauen entwickeln. Wird schon wieder (?!)

Donnerstag, 16. Juni 2005

die Kaffeemaschine

wer kennt das ?
jemand ruft bei Nespresso an, die dann auch sofort kommen und eine Espressomaschine leihweise für 5 Tage hinstellen plus 50 Gratisproben.
Die Proben waren nach drei Tagen unter dem allgemeinen Geschimpfe über den Verpackungswahn und Schnöselimage weg. Nur die Designerfraktion unter uns war begeistert.
Zur Entscheidung Maschine behalten oder zurückgeben wurde die Designerfraktion gnadenlos niedergestimmt.
Habe festgestellt, daß ein guter Kaffee morgens zwar nicht den Tag retten kann, aber in Wahrheit die einzige Möglichkeit ist, den Bürotag zu beginnen.
Also - es kommt eine richtige Espressomaschine: make my day

Montag, 13. Juni 2005

what`s so funny ?


naja, mein Arbeitsplatz, nicht so aufregend - aber schaut Euch mal andere Arbeitsplätze an - siehe Bildergalerie -wer bietet mehr ?

A q u a r i u m

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Wien ?

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