schon wieder
Ich werde mir wohl eine Alternativroute überlegen müssen. Falls uns eine bösartige Mure oder so schnappen möchte, werde ich es bloggen.
Zum Beispiel:
Da ich bisher nur die ältliche Vermieterin Frau X gesehen habe, teilte ich Ihr am letzten Tag morgens mit, ob ich die Rechnung für die Bungalowmiete haben könnte. Sie sagte darauf: sie sei nur für das Arbeiten zuständig - Kassieren tut der Mann. Ich solle später in Ihr Haus kommen. 15 Minuten später (ich holte gerade die Semmeln vom Bäcker) kam ein Mann, den ich noch nicht gesehen hatte und fragte , ob er zahlen könne. Ich sagte darauf, ich wäre nicht der Kassier, er solle zu dem Haus XY gehen. Er meinte, er wäre eh von da. Erst dann kapierte ich - es war Herr X und er wollte kassieren.
Gut, es war 8 Uhr morgens, aber solche Mißverständnisse sind eben meine treuen Wegbegleiter.
Naja, ich bin nicht von dieser Welt.
Aber wer kennt das nicht, ausgerechnet an diesem Abend macht sich Unstimmung breit. Ich fühlte mich, als würde das soeben zu Ende gegangene Schuljahr - dessen Anspannung ja schon längst vorbei sein sollte - gerade an diesem Abend mich lähmen. Vielleicht lag es auch nur am üblichen Schlafmangel, oder an der Nichtentscheidung zwischen einem kuscheligen Abend mit meiner Frau (eine unrealistische Variante) und einem Fest mit 300 Anwälten, Rechtsverteidigern und Richter (und ich gehör nicht zu denen).
Die Nichtentscheidung bewirkte, daß ich zu Hause blieb, mit meiner Frau in die Röhre starrte (allerdings zum wunderbaren Hrn. Lehmann) und weder zuHause noch anderswo eine Party feierte. Das machte mich wütend und mir fielen problematische Familiendinge ein, die wie ein Schatten über der gesamten Konstellation liegen und nur von Zeit zu Zeit ins Bewusstsein gelangen. Mal abwarten, denke ich mir, und nehm mir vor Wenn der Fluß voll Whiskey wär von Boyle wiederum mal zu lesen.