Montag, 14. Januar 2008

the sound of ...

habe nur ich diese Macke, oder geht es anderen auch so ?
Aber der Reihe nach, es geht um Medien - nein, keine Channelmeisterinnen, nicht doch - sondern ganz simpel um Fernsehen, Buch, Radio und moderneres - in dieser Reihenfolge.
  • Mit dem Fernsehen stehe ich etwas auf Kriegsfuss, da leiden vor allem meine Kinder etwas darunter. Die würden natürlich so oft und so lang wie es nur möglich ist. Natürlich, ganz kann sich niemand dem entziehen (Ausnahmen gibt es) und ich kenne die Situation allzugut, vor lauter Müdigkeit nicht den Ausschaltknopf zu finden. Aber im Großen und Ganzen stehe ich dem eher skeptisch gegenüber. Serien sind mir fast schnuppe, Nachrichten sehe ich regelmässig und mokiere mich über die Aufmachung und manchmal gebe ich mir sogar irgendeinen Trashfilm (Kategorie Müdigkeit/Langeweile) - und ich freue mich, dass sie auf Austria 9 (oder so ähnlich) die Strassen von San Francisco wiederholen.
  • der vorangegangene Punkt hält mich wahrscheinlich auch vom Lesen ab. Wirklich, das blöde Fernsehen tötet nicht nur die Phantasie, sondern auch die Zeit. Auf meinem Nachtkästchen türmen sich die intressantesten Bücher (über Zen, ein T.C. Boyle, Zeitschriften sowieso, ein Walter Moers, ein Cuelho) und verstauben dort. Aber: Winter ist die Lesejahreszeit - da werde sogar ich schwach und schaffte es, einen Wolf Haas-Krimi auszulesen. Aber interessant: der Kommissar Brenner ist eine typische, österreichische Figur, mit der sich viele wohl identifizieren können ;-) - darauf lässt sich aufbauen. Ich habe auch schon eine Taktik: am besten funktioniert es, sich mit dem Buch ins Bett zu legen, am Sofa oder Esstisch funktioniert es einfach nicht. Und eine gute Musik im Hintergrund schadet dabei auch nicht.
  • So und jetzt komme ich zum Radio. Also: ich gestehe ich habe eine Schwäche für das Radio. Genauer gesagt für (weibliche) Stimmen. Oder für bestimmte Sprachen. Oder beides zusammen. Mir wurde tatsächlich ganz anders, als ich in FM4 in der Morning Show mal ein Interview mit einer Engländerin hörte (ich glaube, es handelte sich um jemanden von der Band Client). Natürlich spielt da meine persönliche Disposition auch eine Rolle, schließlich verliebte ich mich in jungen Jahren mal in eine Engländerin und einen gewissen anglophilen Touch kann ich mir auch nicht absprechen. Jedenfalls hätte ich viel darum geben, das Interview tapen zu können, aber leider, leider - dieser englisch/irische Akzent, diese Lässigkeit und Coolness ..... Ganz anders verhält es sich mit Ö1. Da wimmelt es nur so von ernsten, trockenen Stimmen. Aber es gibt zwei Ö1-Sendungen, die gehörem zu meinen Radiofavoriten. Die eine wegen dem Inhalt, die andere eben wegen einer Moderatorenstimme. Wenn ich es schaffe, um 6 Uhr abends ungestört Radio hören zu können, dann schalte ich auf Abendjournal. Gut, die Infos sind bestens aufbereitet, viel besser als in Zeit im Bild. Es gibt aber auch eine Moderatorin, die hat eine Stimme, muss wohl Alt sein - eine dunkle, ausdrucksstarke Stimme - sowas habe ich bisher noch nicht gehört - wo dann alle Sinne anspringen und die Phantasie beflügelt wird, das befördert einen in eine Traumwelt, bzw. weckt versunkene Erinnerungen. Ich versuche mir , die Sprecherin vorzustellen. Wenn es den Beruf der Vorleserin geben würde - sie wäre perfekt. Und vor dem Abendjournal gibt es die nette Sendereihe Betrifft: Geschichte. Aufmerksam bin ich darauf letzte Woche geworden, wo über die Kennedy-Familie berichtet wurde, diese Woche geht es um Mönchsorden (von Adolf Holl) und nächste Woche geht es um Mahatma Gandhi und die Methode des gewaltlosen Widerstands.
  • Damit komme ich zu moderne Medien: die Sendungen gibt es auch als Podcast, welche auch als MP3 geladen werden können. Sehr praktisch, wenn man eine Sendung versäumt hat. Um den Podcast zu abonnieren, verwendete ich Netvibes, was anscheinend so etwas wie eine Mischung aus persönlicher Platform und Infochannel ist - muss wohl sowas sein, was so immer unter Web 2.0 angeführt wird.

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la-mamma - 19. Jan, 21:29

also beim fernsehen sind wir uns einig,

das fällt in die kategorie unnötig.
ich halte es dagegen ohne bücher kaum aus - ohne radio eher schon. obwohl ich natürlich auch schon bei manchen ö1-beiträgen im auto sitzen geblieben bin - und schon längst aussteigen hätte sollen. vielleicht sollte ich mich auch mal mit "modernerem" befassen;-)

MadProfessor - 20. Jan, 15:25

Aus der Betrifft: Geschichte-Serie habe ich erfahren, dass die Wissensübermittlung im 14./15. Jhdt. vorwiegend in den Frauenklöstern stattgefunden hat, d.h. dort wurde gelesen und geschrieben - natürlich auch in Männerklöster, aber anscheinend war der Zugang zu Bibliotheken vorwiegend Nonnensache.
Ich dürfte damit gut im Mittelmass liegen, dass ich viel mehr Frauen als Männer kenne, die gerne und ausgiebig in Bücher schmökern, vielleicht hat es aber auch einfach mit Geduld zu tun ...

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