Review zur Killerparty
Ich selbst machte den Fehler, schon um 21 Uhr vor Ort zu sein. Als ich mein Ticket besorgte, sah ich mit langen Gesicht: Die Monsters um 22.30 (oder war es 23.30 ?), Mimi de Montmarte um 0.15 (?), die Staggers um 0.30. Eine lange Nacht stand bevor, mit einigem Leerlauf, da mein Kumpel (obwohl ebenso Staggers-Fan) mich wieder mal im Stich liess.
Die Nikotinenthaltsamkeit wurde aufgehoben, paar Biere zur Überbrückung der Wartezeit konsumiert und dann begann es schon mit den Monsters.
Lt. Wild Evil gibt es die Psychobillies aus Bern schon seit 20 Jahren und waren die Überraschung des Abends. Auch eine kaputte Fuzzbox konnte sie nicht aufhalten - mein Tip für die nächsten Trash-Veranstaltungen.
Ja und dann Mimi de Montmartre: wahrscheinlich kamen nur wegen diesem Teaser alleine zig-Leute. War aber irgendwie genial und rundete den Abend insofern ab, da sie den Schmuddelbeitrag (Trash) lieferte, der ja ebenso Bestandteil der 60`s war (Kindheitserinnerungen: der Prater damals - vergleichbar mit der Reeperbahn, wo ja die Beatles begannen).
Dann die Staggers: Rainer Krispel kündigte sie (ungefähr) folgendermassen an:
Es gab sagenhafte Momente in Wien, die in die Rockhistorie eingegangen sind. Wie z.B. der 22. Jänner 1969, wo Jimi Hendrix in Wien ein Konzert gab. Am nächsten Tag sind 169 Studenten aus dem Musikkonservatorium ausgetreten.
Oder vor einigen Jahren feierte Wayne Kramer von den MC5 (kick out the jams, motherfuckers) seinen 50-er in einem Wiener Lokal.
Und heute ist es soweit, die Staggers schreiben heute Musikgeschichte .... (hihi).
Ja und dann legten die Staggers einen alkoholdurchtränkten Auftritt hin, der durchaus Charme hatte (wegen der vielen Mädchen, die auf der Bühne waren ?). Höhepunkt: Wild Evil trinkt aus seinem Schuh eine Ladung Bier. Er war allerdings schon ziemlich hinüber (ebenso seine Stimme) - deswegen: 5 Sterne an die Monsters.
Hier auf FM4 zum Nachlesen.
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