Mittwoch, 16. Februar 2011
Dienstag, 15. Februar 2011
wenn Ideen Wirklichkeit werden
Ich staunte nicht schlecht, als ich fahrend im Auto einige Meter vor mir auf meiner Fahrbahnhälfte ein Pannendreieck stand und knapp dahinter auf der Strasse liegend ein Karosserieteil eines Autos.
Als ich daran vorbeifuhr sah ich mehr:
Es handelte sich um eine Tür, die zu einem parkenden, schwarzen, relativ neuen Mercedes (Sportversion) gehörte, an dem Steuer - welches nun gut einsehbar war - sass eine nicht mehr ganz junge Lady (eventuell zu den Döblinger Regimentern gehörend) und heftigst mit dem Handy beschäftigt ...
Und ich dachte, das gibt es nur im Film ...
Freitag, 11. Februar 2011
in the mix #2
- Einen Staubsager gekauft (nicht den Rolls Royce sondern einen VW-Käfer) und eingeweiht
- paar Schitage bei herrlichen Wetter verbracht, wo sogar die störrische Tochter dafür zu begeistern war ...
- ein Zimmer ausgemalt in einer Farbe, die dann - in the mix - recht nett geworden ist (und das habe ich gar nicht willentlich gesteuert)
- und - der Videomix ist auch fertig geworden: da ist es so ähnlich, wie bei der Farbe - ich probiere herum ohne einem fertigen Konzept (ausser, dass die Tonspur und die Szene klar ist) - und ich finde letztendlich Ton und Bild passen perfekt synchron zueinander :-)
Also hier etwas für den Samstag Abend - ein Abenteuer mit Karen und Bruce mit wohliger Untermalung von Iggy ...
ääh - wie ist der Slogan bei sowas ? Play it loud !
Was bleibt: ich würde mich gerne komplett den universellen Kräften anvertrauen, so wie beim Mix - es passiert automatisch das Richtige. Wenn beim Fernseher der Ton abgeschalten wird und dreht das Radio auf, passt es meistens auch gut zusammen ;-)
Und das Beste - ich habe eine Freikarte gewonnen für das Flex nächste Woche, wo die Könige des Mix auftreten werden: die Easy All Stars, die Popklassiker auf eine Reggaeschiene ummodeln. Aktuelles Album: a dubber side of the moon.
Pink Floyd auf Reggae: schauen wir mal ...
Montag, 7. Februar 2011
in the mix
Wie das mit den Copyrights ist, ist natürlich eine andere Sache, aber das Ganze wird eh nicht allzu "public" .
Ich muss halt noch das File ins Flashformat konvertieren und auf einen Server raufspielen, das dauert leider noch ein bisschen - hätte das ja gerne noch vor der Autofahrt ins Schigebiet getan ;-)

In der Zwischenzeit werde ich also mit den Kids paar Schitage verbringen, sowas ähnliches wie Familie ...
Samstag, 5. Februar 2011
Moderne Zeiten
Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend:
Hubert Tubbs singt irgendwo in der Sechshauserstrasse in einer (ehemaligen ?) Pizzeria.
Ich sah Ihn schon zweimal, der Mann hat eine gute, kräftige Soulstimme - ein gewisser Joe Meixner brachte Ihn vor ca. 10 Jahren aus den USA nach Wien, wo sie ein gemeinsames Projekt starteten, seitdem gab es einige Änderungen und Tubbs startete sein eigenes Ding.
Irgendwie las ich aus der Kurzbeschreibung heraus, dass es eine Live-Sache war - kombiniert mit einem DJ-Set. Ich stellte mir ein Projekt so ähnlich wie das von Louie Austen vor, also ein Mix aus klassischen Gesang und Elektronik-Samples (damals von Neugebauer und Pulsinger).
Also brachen wir in den 15. Bezirk auf: da die Gegend einen eher üblen Ruf hat - vor allem in Gürtelnähe - stellte ich mir eine heruntergekommene Lokalität vor, aber so ist das mal.
Die berühmtesten Musikclubs der Welt sind in eher ärmlichen Gegenden wie es z.B. das CBGB an der Bowery ist (das gibt es noch immer ?), einfach weil die Mieten niedriger sind und dafür ein eher experimentelleres Programm geboten werden kann für Leute, die auch nicht so viel Geld haben.
Die Realität schaute anders aus (und war gar nicht underground):
Die Gegend war zwar nicht ganz so hardcore, aber immer noch 15. Bezirk - das Lokal war keine runtergekommene Ex-Pizzeria, sondern ein Hotelrestaurant und die einzigen "normalen" Menschen dort (wie sich später herausstellte) waren die Musiker.
Ansonsten feinstes Ausgehpublikum, das zu überteuerten Preisen wahrscheinlich auch toll zubereitete Speisen zu sich nahmen - neben dem Live-Konzert !
In Wirklichkeit gab es keine Möglichkeit, die Musik zu hören, ausser man sass auf einem Tisch - so tranken wir einfach im Barbereich ein überteuertes Bier, ehe wir davon genug hatten.
Die Garderobefrau, der wir unsere Mäntel gaben, lächelte freundlich (mitleidig), als wir gingen ...

