zu zurück.
Ich entdeckte später tatsächlich, dass ich eine Greatest Hits-Sammlung der Eurythmics in meiner MP3-Sammlung besass.
Nachdem ich einige Hits hörte, fiel mir dann das Phänomen auf, welches bei vielen 80er-Bands auftrat:
Nämlich ein geniales Debüt oder von mir aus auch eine gutes Nachfolgewerk - das war es dann meistens auch schon.
Im Falle von Sweet Dreams handelte es sich um durchgehend tolle Platte, die ich immer wieder gern hörte. Vielleicht wurden mir die nachfolgenden Stücke durch Ö3 vermiest, jedenfalls erinnerte ich mich wieder daran, dass der Rest dann doch eher abfiel bzw. schon sehr glatt wirkte.
Weitere Beispiele gefällig ? Ich erwähne nur das schlimmste Exemplar: nämlich Manoeuvres in the Dark. Die Debütplatte wurde damals als experimentelles Werk mit Kraftwerk-Einflüssen hochgelobt, der flache Rest ist bekannt.
von Sonne und Schnee, zurück im Alltag.
Dabei tauchte aus unerfindlichen Gründen eine musikalische Erinnerung auf (und hilft mir, meinen Alltag zu bewältigen), die ich bis jetzt weiter verfolgte. Schlussendlich kramte ich sogar eine alte C60-Kassette aus einer Schuhschachtel hervor, um den damaligen Soundtrack des Lebens wieder aufzufrischen (es war damals unmöglich, dem auszuweichen). Eine höchst tanzbare Mischung aus Synthiepop und Poesie ...
Die Rede ist von
Sweet dreams are made of this
Who am I to disagree?
Travel the world and the seven seas
Everybody's looking for something
Some of them want to use you
Some of them want to get used by you
Some of them want to abuse you
Some of them want to be abused
Ich gebe zu, dass dies sehr 80er-verhaftet ist, andererseits im Gegensatz zu vielen anderen Stücken aus der damaligen Zeit noch immer sehr hörbar ist. Liegt es an der Stimme von Annie Lennox oder den eher warm klingenden Synthesizertönen, das Stück hat nichts von seinem Charme verloren. Sehr beliebt war es anscheinend in der Rave- und Technoszene, da es davon unzählige Remixes gibt.
Natürlich war die Optik ein ebenso wichtiger Bestandteil und traf den damaligen Zeitgeschmack perfekt - Annie Lenox hatte etwas androgynes an sich (also ein weiblicher David Bowie) mit einer Kurzhaarfrisur, mit einem eher herben, kantigen Gesicht, welches aber oft konterkariert wurde durch Auftritte, die sie neben dem Hosenoutfit mit nur einem BH bekleidet zeigte und bestätigte, dass sie durchaus weibliche Rundungen besaß. Ich vermute aber, dass dies nur deswegen passierte, um ihre sexuelle Orientierung etwas zu verschleiern (sie gab darüber, glaub ich, nie Auskunft). Irgendwie witzig - es war ja die Zeit der Gay-Stars wie z.B. Boy George, deren Videos teilweise auf MTV (wegen Anstössigkeit) nicht ausgestrahlt wurden, gleichzeitig waren sie in England bei Kindern und deren TV-Sendungen unheimlich beliebt.
Interessant fand ich, dass Dave Stewart und Annie Lennox schon in den Bands zuvor ein Paar waren. sich zerstritten und eigentlich bei ihren grössten Erfolgen schon wieder getrennt waren. Lennox beschrieb diese Zeit aufgrund ihrer privaten Schwierigkeiten mit Stewart als nicht einfach, gleichzeitig respektierte sie Ihn trotzdem aufgrund seines musikalischen Talents und seiner motivierenden Energie.
Da das originale Video zusehr dem damaligen Zeitgeist entsprach (und mir auch nicht besonders gefällt), gibt es hier einen Liveauftritt zu sehen, wo auch die Stärken von Annie Lenox zum Tragen kommen ...
Ich fahre zum Herzen von Österreich - ins Ausseer Land. Die Wetterprognosen sind nicht so schlecht, der Schnee wird rutschig und dem Dachsteinmassiv (der Ayers Rock in unserem Land) werde ich auch einen Besuch abstatten. Mal schauen, ob ich die nächsten Tage heil heraus komme ...
Fehlt nur noch die Musik: Hillybilly-Country-Geschrammel, Softpop oder irgendeine Discorichtung ?
Egal, das kommt raus, wenn man sich von Frau LaMamma anregen lässt, mal die Randomtaste zu drücken.
Ich hätte mir ja andere Namen ausgedacht, selbst bei den random quotes gab es auch strike that, reverse it für den Albumtitel, so wurde halt sowas Ähnliches wie Kottans Kapelle oder die Polizeimusik Amstetten daraus.
Damit bin ich beim Thema: wie in einem Hollywoodfilm packt der Kronzeuge aus und beschuldigt Politiker und ranghohe Polizeibeamte der Korruption. Normalerweise (im Film) kommt der Zeuge ins Zeugenschutzprogramm - wird die Anschuldigung vor Gericht wiederholt oder gelingt es den Gegnern Ihn auszuschalten ?
Die Frage stellt sich in Österreich nicht. Bei uns werden Skandale ausgesessen und vertuscht. Oder doch nicht ?
Diesmal dürfte eine Grenze überschritten worden sein und ich nehme an, die Worte "es wird kein Stein auf dem anderen bleiben" dürften hier ihre Berechtigung haben.
und ich kürzlich ein Lied hörte, welches sich ins globale, kollektive Unterbewusste eingebrannt hatte und zu jeder Faschingsparty gehört (vielleicht weil die meisten vom vielen Alkohol ganz blau sind oder am Aschermittwoch blau machen)
Es wurde ja Across the Universe (von den Beatles) am AcrosstheUniverseDay - also gestern - ins All geschossen, verdient hätte sich dieses Lied aus dem Jahr 1958 ebenso, die Aliens hätten wohl ihre Freude damit. (so nebenbei: ich mag zwar die Beatles, bin aber NICHT mitten in der Nacht aufgestanden um mir Across the Universe anzuhören - das ist mir einfach zu abgefahren)
Zum dem kosmischen Lied, wo das Blau so eine grosse Rolle spielt: dem Lied wurde die Ehre der ersten Grammyverleihung zuteil, die sich heuer zum 50. Mal jährt, es gibt über 200 Coverversionen (u.a. von Dean Martin, Elle Fitzgerald und David Bowie) und es wurde in ziemlich viele Sprachen übersetzt, sogar eine japanische Version gibt es.
Zur Einleitung eine Frage aus irgendeinem Forum: Hey!
Ich suche den Titel und die Gruppe von dem Lied, in dem es immer so geht: Bolare (?), oh o ooh, bolare....
Ich weiß nicht, ob es balare oder bolare, cantare, oder volare heißt.
Und hier die Antwort:
Und für die, die den Shockwaveplayer installiert haben, können hier zu dieser Gipsy Kings-Version karaoken