Montag, 25. Juli 2005

Ein Wunsch wurde erfüllt

...bis jetzt war ja Antics von Interpol nur auf meiner Wunschliste. Ich hab mir aber meinen Wunsch erfüllt - bekam das Teil nur um 10 Euronen - und jetzt läuft es wirklich auf Heavy Rotation.
Eine begnadete Stimme, ein dunkler Sound, passend zum morgendlichen Streit mit meiner depressiven Frau, die normalerweise bei solchen Gelegenheiten ziemlich heftig eingeschnappt ist.
Auch empfehlenswert für Leute, deren Frau oder Liebhaber sich vertschüsst hat.

Freitag, 22. Juli 2005

Brant Bjork & the Bros.

Endlich wieder ein vielversprechendes Konzert, allerdings im Chelsea. Schon die Hinfahrt mit der U6 war lustig, ich selbst lustlos und ausgelaugt, bis irgendwann ein ca. 16-jähriger, weiblicher Gothic-Freak dazustieg und sich mir gegenüber hinsetzte. Sie voll aufgetakelt, parfümiert, etwas pummelig, aber nicht unsexy. Wirkte aber auch wieder sehr brav und überhaupt nicht wie nach schwarzen Messen, abartigen Sexualpraktiken, etc...

Dachte mir, die fährt bestimmt nicht ins Chelsea - und richtig, ich stieg allein aus und beim Chelsea lungerten die angenehmen, biertrinkenden Rocknormalos. Mein Energielevel war noch immer im roten Bereich und ich hoffte, daß er im Laufe des Abends auf grün wechselte. Die Karten gingen weg wie, ... naja, es war ausverkauft. Die Chelseakenner wissen, was das bedeutet - ist aber nicht anders, als im Flex - nämlch Hitze, schlechte Luft und keine Sicht auf die Bühne.
Brant Bjork unterzog uns einer Zeitreise, er und die Band wirkten wie aus den frühen 70-ern entsprungen. Mit Stirnbändern, langen Haaren - die optimale Bikerband.
Auch der Sound entsprach dem damaligen HeavyRock-Klischee, ohne aber antiquiert zu wirken, sondern irgendwie dem Stonerrock-Mythos verbunden.
Ich muß zugeben, um das Energielevel zu heben, trank ich ein paar Bierchen, was sich fast noch rächen sollte. Glaube aber, die Chelseaatmosphäre war die Hauptursache, daß mir später fast schwindelig wurde. In der U6 beim Nachhausefahren wäre ich beinahe eingeschlafen - ich muß mal wieder meinen Tank auffüllen.

Montag, 18. Juli 2005

I am back

Gut, ich gebe es zu, ich war nicht in Newcastle oder Glasgow. Ich war an einem Kärntner Badesee und das Regenwetter habe ich nur zum Teil mitnehmen können. Kärnten mag ja blau und ein bissele leilei sein, aber schön ist die Landschaft schon.
Anfangs dachte ich mir zwar, die Familienwoche werde ich nur schwer depressiv überleben, aber zusammen mit einer befreundeten Familie wurden die internen Querelen abgefangen und die magische Schönheit der grünen Landschaft und des weiten Himmels taten ihr Übriges.
Dafür hat sich meine Frau mit Ihrer Freundin (Mutter von der befreundeten Familie) ziemlich zerstritten. Zeitweise beschlich mich das überhebliche Gefühl, der einzig Normale unter den verantwortlichen Erziehungsberechtigten zu sein. Ich denke aber, ich wirke auf die anderen mindestens genauso abartig.

Zum Beispiel:
Da ich bisher nur die ältliche Vermieterin Frau X gesehen habe, teilte ich Ihr am letzten Tag morgens mit, ob ich die Rechnung für die Bungalowmiete haben könnte. Sie sagte darauf: sie sei nur für das Arbeiten zuständig - Kassieren tut der Mann. Ich solle später in Ihr Haus kommen. 15 Minuten später (ich holte gerade die Semmeln vom Bäcker) kam ein Mann, den ich noch nicht gesehen hatte und fragte , ob er zahlen könne. Ich sagte darauf, ich wäre nicht der Kassier, er solle zu dem Haus XY gehen. Er meinte, er wäre eh von da. Erst dann kapierte ich - es war Herr X und er wollte kassieren.
Gut, es war 8 Uhr morgens, aber solche Mißverständnisse sind eben meine treuen Wegbegleiter.
Naja, ich bin nicht von dieser Welt.

Freitag, 8. Juli 2005

Hängematte

Werde mich mal für eine Woche nach Kärnten vertschüssen, samt Kind und Kegel. Das Regenwetter nehm ich mit, wenn Ihr wollt. Ist nämlich eh egal, ob die Sonne scheint oder nicht.
Es sollte ja noch eine Familienurlaubswoche geben, in Bulgarien, aber das werde ich canceln - zuviel Sonne dort. Und wo viel Sonne, da viele Menschen. Als Alternative vielleicht ein Aufenthalt in Mestre oder Newcastle oder noch besser ist Glasgow. So Industrieruinen halt - ich glaub, ich werd mich wohlfühlen.

Donnerstag, 7. Juli 2005

London 07/07/05

Irgendwie decken sich die Folgen des heutigen Terroranschlags in London mit meiner allgemeinen Befindlichkeit:
... Ohnmacht, Ohnmacht, Ohnmacht
Dinge wenden sich zum Schlechten, ohne daß eine Chance besteht, es zu vermeiden.
... Unschuldige Opfer - das zu erzielende Resultat, Chaos zu verursachen, wurde erreicht - Rache ...
das, zusammen mit gedankenloser Weltfremdheit in meiner kleinen, privaten Welt, ergibt keinen guten Tag.
Kann man dafür, bitte schön, irgendjemanden verantwortlich machen ?
Gehört nicht Dummheit zu den Todsünden bzw. aus buddhistischer Sicht ist es nicht die Quelle für Verblendung ?
Das Schlimmste werden wohl die scheinheiligen Politikerreden und Analysen von selbsternannten Spezialisten sein, die uns die nächsten Tage zur Hölle machen werden. (Ich weiss schon, was Blair in einer Fernsehrede sagen wird: wir werden dem Terror nicht weichen - geglaubt wird Ihm sowieso nicht.)

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